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Deutschland, Du bist mir fremd geworden.

Es hat sich etwas verändert in den letzten zwei Jahren in diesem Land. Ich fühle mich so fremd und angegriffen in der Identität wie nie. Überall lese ich Hassbotschaften. Es vergeht kein Tag, an dem nicht jemand gegen andere Menschen hetzt. Was ist aus dir geworden, Deutschland? Warum hast Du deine Größe verloren und stimmst erneut ein in den Kleingeist der Vergangenheit. 

Ich gehöre zu den Menschen, die viel unterwegs sind in unserem Land. Ich fahre im Schnitt mehrere hundert, in manchen Wochen auch mehrere tausend Kilometer durch ganz Deutschland mit der Bahn. In großen und kleinen Städten bin ich zu Gast. Überall gehe ich Abends in Wirtshäuser, treffe Menschen und führe Gespräche. In den Zügen höre ich Gespräche um mich herum. Ich tue das seit Jahren und ich habe noch nie so eine seltsame Stimmung erlebt, wie dieser Tage.
Etwas kippt in diesem Land. Es kippt nach rechts. Auf den Straßen werden wieder wütende Botschaften gesprochen und im Internet finden die Hassprediger kein Halten mehr. Es fühlt sich an, als wäre unser Land eingeklemmt zwischen religiösen Fanatikern aller Konfessionen und Rechten, denen die Flüchtlinge willkommener Anlass zur Hetze sind.
Zu allem Verdruss hat sich eine neue Partei ihren Weg in die Parlamente und Köpfe gebahnt. Erneut umschmeichelt eine Kraft, die dem Anderssein den Wert abspricht, die Geister der Deutschen. Wieder bedient man die Ängste vor dem Fremden und der Zukunft. Beinahe glaubt man, jede positive Botschaft ertrinke im tristen Grau der Frustration.

„Das muss man doch noch sagen dürfen“ und „nur weil ich das sage, bin ich doch kein Nazi“ sind die Bannersprüche der Ausgrenzenden. Sie toben durchs Land und halten Schilder hoch. Es gibt wieder Fackelmärsche und auf diesen brüllt man so laut, dass selbst ich in meiner Lebenswelt sie schon höre. Ja, ich fühle mich nicht sicher – nicht sicher in einem Land, in dem über Jahre hinweg Rechtsextreme morden konnten und alle Sicherheitsbehörden die Augen verschlossen. Ich fühle mich nicht sicher in einem Land, in dem die Wut, Hass und Zorn die Menschen in Massen auf die Straßen treibt.
Ich las am Tag des Hooligan-Aufmarsches in Köln einen kurzen Text von einem Bekannten. Er schrieb, dass er sich heute nicht aus dem Haus traut in Köln. Es ist das vielleicht traurigste Facebook-Posting, das ich jemals las. Es ist so traurig, weil es wahr ist.

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Jeden Tag wird es kälter. Der Wind bläst eisig die Straßen entlang. Der Zorn marschiert erneut durchs Land.
Es ist wieder Herbst in Deutschland. Die Blätter fallen und übrig bleiben kahle Köpfe. Es wird sich zeigen, ob auf den Winter wieder Frühling folgt in bunten Farben, oder ob Deutschland versinkt im Strudel aus tristem Grau.

 

Mehr zum Thema: Als das Christkind in Dresden erfror

 

78 Kommentare

  1. Jörg Hoe

    Kann man in der Tat beobachten. Nur ist es kein ausschließliches „rechtes“ Problem, sondern allgemein eine Tendenz zur Engstirnigkeit und zu intoleranten Positionen – auch in der Mitte und mindestens so ausgeprägt auch im linken Spektrum.

    • Uwe

      Man könnte es auch mit diesem folgenden Zitat umschreiben: „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, dann werfen auch Zwerge lange Schatten.“

      Es wird wohl eine Frage sein, wie stark sich die intellektuelle Schicht in Deutschland, aber auch weltweit, aktiv in die Gesellschaft einbringt um den „Einfältigen“ nicht das Feld zu überlassen; bevor die kritische Masse an „Einfältigen“ erreicht und der „point of no return“ überschritten ist.

      Das aktuelle Verhalten eines Teils unserer Gesellschaft dürfte auch ein Ergebnis des hohen Wohlstandsgrades sein. Deutschland scheint geistig fettleibiger und träger geworden zu sein und so ruhen sich nicht wenige auf den von ihren Vorgängern geschaffenen Lorbeeren und Wohlstandspuffern aus. Hinzu kommt, dass die Einfältigkeit dieser geistig fettleibigen Menschen weiter zunimmt, je mehr ihresgleichen die selbe Meinung postulieren.

      Metaphorisch gesprochen: Der Blinde hilft dem Einäugigen über die Straße und der Lahme hängt sich aus Bequemlichkeit sogleich mit an. Ein Halbwissender und noch ein Halbwissender ergibt demzufolge auch keinen 25%-Wissenden, sondern einen Allwissenden. Am Ende laufen sie alle Gefahr, Opfer ihrer eigenen Selbstüberschätzung zu werden.

  2. Beppo Brem

    Lieber Erik,
    ja, Du beschreibst ein wachsendes Unbehagen mit einer Entwicklung in unserem Heimatland. Danke dafür. Die Zeit ist genau richtig für diese Tristesse und Nachdenklichkeit. Besonders aber danke ich Dir dafür, dass Du mit einem leisen Appell endest, der Ein Türchen zur Hoffnung offenhält. Wenn wir nur alle beherzt und engagiert gegen diese graue Entwicklung kämpfen, dann könnte das „Umkippen“ verhindert, der Negativtrend umgekehrt werden. Aber dazu braucht es die lethargische, schweigende, apathische, genügsame Mehrheit in unserer Bevölkerung!

  3. Th. Bock

    Die im Beitrag geschilderten Erlebnisse kann ich zum Teil bestätigen, denke aber, dass es nicht so grau und trist aussieht, weil in anderen Bereichen doch viele Dinge mehr toleriert werden als früher. So zum Beispiel die Akzeptanz Homosexueller, auch wenn diese noch nicht 100% ist, aber ein entscheidender Schritt weitergekommen ist. Auch andere Lebensweise werden toleriert. Auf der anderen Seite führen „Angriffe“ auf unsere freiheitliche Einstellung und tolerante Gesellschaft durch intolerante und extremistische Bewegungen dazu, dass man genau diese mit Mitteln bekämpfen will, die oftmals über das Ziel hinausschießen, aber auch ein Zeichen von Hilflosigkeit, Angst und Ohnmacht sind. Ich schieße mich davon nicht aus. Kämpfe des Bauches gegen den des Kopfes. Ich kenne Menschen im persönlichen Umfeld, die alles, Besitz und Familie hinter sich lassen, um hier in Freiheit zu leben. Dass es gilt, diese Freiheit jedes mal aufs Neue zu verteidigen, ist eine Aufgabe, die wir früher aber auch in Zukunft zu erfüllen haben. Aber genau dass wir darüber so frei sprechen können zeigt, dass es so schlimm noch nicht darum steht. Also Kopf hoch, positiv denken und Mund aufmachen.

    • egon

      Was mir auffällt….die Linken stärken den Homosexuellen den Rücken, seit eh und je, treten für ihre Rechte ein…haben soviel für sie getan….und dann höre ich immer und immer wieder im Gespräch in der Szene die Schwulen die erzählen, man könne ja nur die CDU wählen.
      Diesen selbst oktroyierten Konservatismus finde ich zum kotzen.

  4. karinaderbolowsky

    finde es sehr gut, dass dieser Artikel geschrieben worden ist und auch sehr wichtig ! Ich teile diese Beobachtung! besonders besorgt mich, dass der jungen Generation der Wert des Einsatzes für die Freiheit und Toleranz nicht genug mit auf den Weg gegeben wird, sie das Außmas und den Wert ihrer eigene Handlungen ihres Daseins nicht erahnen und einzuschätzen wissen.
    Ich hoffe, dass der Artikel bewirkt, dass viele rechtzeitig aufwachen und sich der Menschenrechte und der Freiheit bewusst werden und verstehen dass sie sich einsetzen müssen.

    • Maik

      Was heißt denn die junge Generation? Wenn ich in Dresden auf der Straße gegen Pegida stehe, dann sehe ich dort Leute die im Schnitt zu 95% zwischen 20 und 30 sind. Vor 2 Wochen in Chemnitz, waren es die nicht mal 18 jährigen Schüler und Schülerinnen, die sich am Lautesten den besorgten Bürgern in den Weg stellten und ich hab bei mir gedacht „Wie mutig, in dem Alter, wenn wahrscheinlich nicht mal die eigenen Eltern hinter ihnen stehen.“ Ich bin enttäuscht von den Älteren, denn von den sieht man ganz Wenige und sie sind es auch, die die Werte nicht vermitteln.

      • Thomas

        Stimmt, es ist ein gern genommener Reflex „die junge Generation“ in Bausch und Bogen als unpolitisch und/oder uninteressiert abzuhaken. Ich denke, es gibt mehr mutige und engagierte Junge (wie weit man das jung auch immer definieren mag) als die „alten Säcke“ so denken. (Bin selbst 57)
        Das ist umso mehr anerkennenswert, als deren Elterngeneration ja eher dazu neigt, sich dem Mainstream unwidersprochen anzupassen, zu konsumieren und weg zu schauen.
        So richtig bang ist mir um die junge Generation nicht.

        • Sandro

          Leider bemerkt man immer mehr, dass die Menschen, wie die jungen so die alten, immer weniger ihre Meinung einbringen oder gar bilden wollen. Man bemerkt im Alltag, ob in der Schule oder Freizeit, dass sich die Leute sagen, es gibt ein Konflikt, doch ich spiele keine Verlauf bestimmende Rolle darin, deswegen kann ich die anderen machen lassen. Das Volk, der Bürger übergibt seine Macht mehr und mehr den Menschen, die sie ohnehin schon haben. Ich war schlicht erschüttert, als eine ganze Klasse, den Lobbyismus als ein uninteressantes und nicht wissenswertes Thema bezeichnete. Vielleicht haben sich 2, vielleicht auch 3 Gedanken darüber gemacht, was für extreme Ausmaßen die Sache in Deutschland angenommen hat. Worauf ich hinaus möchte ist, dass egal ob Rechtsextremismus oder Lobbyismus, die jungen Leute oder alten, welche sich eine Meinung bilden, sind oft nicht mehr mal mutig genug sie zu äußern, weil der Rest diese Menschen als Folge lächerlich machen und ins banale ziehen. So war es auch in dieser Klasse.

  5. Stephan

    Interessante Betrachtung, nur bei der Kommasetzung hätte ich noch mal drüber geschaut, dass schien
    mir an der ein oder anderen Stelle den Lesefluss zu blockieren, wobei mir selbst da auch immer Fehler
    unterlaufen 🙂 Da der Teil mit der konstruktiven Kritik abgehakt ist nun noch was zum Thema:

    Wie bereits einige der anderen Kommentatoren feststellten ist wachsende Intoleranz leider nicht nur ein
    rein rechtes Problem, sondern ein alle Meinungsfelder durchdringendes. Ich empfinde es so dass Internet
    und Social Media Hexenjagden, Diffamierungen und die Reduktion der Welt auf Schwarz und Weiß
    begünstigen.
    Zu verlockend und einfach ist es, da der direkte Kontakt, das Augensächliche weg fällt, die Position eines
    anderen Menschen nicht ernst zu nehmen und ihn statt dessen zu beleidigen, in eine Ecke zu stellen und
    mit allem zu bewerfen das man genau für solche Anlässe vorrätig hat.
    Dabei nehmen wir uns selbst die Möglichkeit Lösungen zu finden – was ich sehr traurig finde. Nicht der
    Rechte, Linke, Nazi, Grüne, Schwarze, Gelbe, Autonome oder was auch immer ist das Problem. All diese
    Leute sind nur Symptome der eigentlichen Probleme. Leider werden diese Probleme nicht angegangen
    und gelöst werden können solange eine Kultur der Intoleranz, Verachtung und Respektlosigkeit herrscht.

    Ich glaube es ist nur unter hohem Einsatz und viel investierter Energie möglich einen Menschen zum
    Umdenken oder zumindest zu einer Neubewertung seiner Ansichten zu bewegen, der einmal seine
    Meinung und Sichtweisen basierend auf den Erfahrungen seines Lebensweges gebildet hat.

    Noch schwieriger ist es wenn ich diesen Menschen in eine Ecke stelle, kategorisch beleidige und jeden
    Dialog durch dieses Verhalten unmöglich mache. Das Begreifen der Ursachen der zu meinen Ansichten
    konträr stehenden Meinungen ist die einzige Chance um langfristig jene Meinungen aus dem extremen in
    gemäßigtere Bahnen zu ziehen, gleichzeitig verlangt es dass auch ich meine Meinung mäßige.

    Ich glaube langfristig wird es nur eine Lösung geben, nämlich den Dialog mit jenen, deren Meinung ich
    nicht teile mit dem Ziel eine für Alle akzeptable, neue gesellschaftliche Mitte zu finden, die den
    Bedürfnissen und Herausforderungen der heutigen Zeit entspricht. Die Definitionen des zwanzigsten
    Jahrhunderts einfach 1 zu 1 auf unsere heutige Zeit zu übertragen halte ich für fatal und nicht
    lösungsorientiert.

    Dies ist meine Meinung zu dem Thema. Ich sehe wie der Autor eine wachsende Intoleranz, aber meiner Meinung zieht sich das durch alle Bereiche. Und gefährlicher als diese Tendenz ist die Tatsache, dass sich die wenigsten der eigenen intoleranten Position bewusst sind.

  6. Ich sehe ein paar Faktoren, die im Moment die öffentliche Stimmung belasten. Da sind erst einmal die enttäuschten Hoffnungen, weil sich vieles nicht zum Besseren gewendet hat. Wir haben wieder Ärger mit den Russen, der Arabische Frühling ist in die Hose gegangen und unser Verhältnis zu den USA ist auch beschädigt. Der wirtschaftliche Aufschwung ist bei mindestens drei Vierteln der Bevölkerung nicht angekommen. Dann kommt die Große Koalition, die einfach dazu führt, dass an den Rändern Extremismus aufflackert. Das sind glaube ich Faken, die man verstehen kann, ohne deshalb allzu viele Leute für bescheuert zu erklären.

    Dazu kommt in meinen Augen ein Verlust an Diskussionskultur in allen möglichen Debatten. Dass sich die Leute die Köppe darüber einschlagen, ob wir zu viele oder zu wenige Ausländer im Land haben, mag schlimm sein. Aber perverser ist doch fast die Tatsache, dass sich fast ebensoviele Leute die Köppe drüber einschlagen, ob Apple nun geil ist oder böse. Es gibt eine Unkultur des Hochjazzens und Niederbügelns, des Bestehens auf dem eigenen Standpunkt ohne Wenn und Aber, die vermutlich durch die Virtualität vieler Debatten noch verschlimmert wird. Es findet auch keine wirkliche Reflexion über die eigenen Standpunkte mehr statt. Jeder der über den Spruch „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ ereifert, sollte sich selbst mal fragen, ob er sich nicht oft im Besitz der einzig selig machenden Meinung wähnt, die es ihm erlaubt, tatsächlich anderen den Mund zu verbieten. Ich persönlich bin von Leuten, die mir ohne Legitimation vorschreiben wollen, dass ich gefälligst vegan leben, Fahrrad fahren, fair traden und zum Tollwood-Festival gehen soll, hochgradig genervt.

    • nouse

      Auf den Punkt gebracht. Es gibt überhaupt gar keine Grautöne mehr. Alles ist entweder doof oder toll. Putin, Impfungen, Apple, entweder man ist für oder gegen. Dazwischen ist langweilig.
      Und mittlerweile ist das Netz so leicht bedienbar geworden, daß jeder nicht nur eine Meinung haben muss, nein, man darf sie sogar ungestört ins Netz hacken. Und wenn man nicht diskutieren will, kann man die Gegenrede einfach wegklicken. Noch nie war selektive Informationsuche so einfach wie Heute. Für jede noch so hanebüchene Verschwörungstheorie finden sich Anhänger und Medien. Früher gab es diese Leute auch, nur hatten die keine Plattform. Mittlerweile finden die sich sehr leicht, und der Hass und der Schwachsinn amplifizieren sich ungebremst.
      Das Netz ist schuld. You read it here first.

    • Rüdiger

      Nirgendwo besser auf den Punkt gebracht als in diesen paar Zeilen hier. Diese Meinungs- und Standpunkt-Rechthaberei bei Verlust der Kompromissfähigkeit ist für mich das eigentliche Problem.

    • udo

      Klingt richtig, ist es aber nicht. Natürlich haben wir den Verlust einer Kommunikatioskultur zu beklagen, deren Existenz ich jedoch zu bezweifeln wage. Die Voraussetzung der “Das wird man ja wohl noch sagen dürfen”-Argumentationen ist jedoch, dass man alles in Frage stellt, worauf man sich einmal geeinigt hat. Das hat schon sehr viel von bockigem Kind. Und Frank, vielleicht ist es Ihnen nicht bewußt, aber Sie beherrschen die Logik des Pegida-Frustdenkens perfekt: Es wurde einfach mal ein Veggie-Day angedacht, der auch mittlerweile wieder an den Haken gehängt wurde, und Sie legen es als diktatorisches Bevormunden aus – das ist genau die Strategie, mit der rechtsextreme Taktiker gerade viel Erfolg haben. Etwas behaupten, was eigentlich so nicht stimmt, es aber dann noch hochspielen, als wäre es schon 5 vor 12 – und hinterher glauben die Leute, dass 0,1% muslimischer Anteile einer Überfremdung gleichkommt. Wenn wir jetzt den Leuten mehr Gehör schenken wollen, die Tag für Tag aufs Neue „1+1=2“ anzweifeln und auch jeden noch so deutlichen Beweis ablehnen, dann haben wir nicht nur ein Problem mit der Diskussionskultur.

  7. Matze

    Zu folgenden Dingen habe ich eine abweichende Meinung:
    1. Welche großgeistige Größe soll denn dieses Land gehabt haben und wann genau? Letztlich sind diejenigen, die für ein weltoffenes Land eintreten ja nicht einfach weg, vielleicht sind sie nur etwas eingeschlafen. Vielleicht ist aber auch der Kleingeist aus seiner Ecke hervorgekrochen und traut sich was, solange ihm niemand ernsthaft widerspricht? Diese ganze „man wird ja wohl noch..“-Attitüde mag zwar offensiv daherkommen, klingt meiner Meinung nach eher wie die letzte Verteidigungslinie, nach Rückzugsgefecht einer ultrakonservativen Denke, die auf die moderne, multiethnische Welt nicht klarkommt.
    2. Wahrnehmung: Ja, ich lese und sehe auch die Artikel über Hooligan-Demos, die Talkrunden, die Berichte, die Wahlergebnisse. Ich habe aber nicht dass Gefühl, dass unser Land nach rechts kippt, vielmehr äußern sich wieder konservative bis rechtsnationale Elemente, die ich überwunden glaubte oder die ich so bisher mangels Alter noch nicht erlebt hatte. Ich gehe eher davon aus, dass diese immer schon ein Teil gewesen sind, aber nun dank zusätzlicher medialer Aufmerksamkeit wahrnehmbar werden.
    3. Ich teile ihr Unbehagen, aber nicht die Angst. Letztere würde ich gerne den Islamisierungs- und Überfremdungsphobikern überlassen 🙂
    4. Ihre Jahreszeiten-Metapher am Schluss passt mir nicht: Denn gegen das Wetter bin ich machtlos. Gegen die Krakeler im Netz und außerhalb allerdings nicht.

  8. Im Rechten Spektrum nimmt die Zahl derer die andere Bevormunden und beherrschen wollen zu, Freiheit hat für diese Menschen keinen Wert. Ist aber nicht nur Rechts so, sondern auch Links.

    Wer nicht Vegan und Öko lebt wird da ganz schnell als Unmensch diffamiert, wer die Sprache nicht politisch korrekt Gendert wird angepöbelt. Wer das Falsche t-shirt trägt bekommt nen shitstorm an dem sich hundert tausende beteiligen. Dieses Diktatorische gehabte anderen die Lebensart vorschreiben zu wollen findet sich somit nicht nur Rechts sondern auch Links. Und das ist in allen Ländern Europas zunehmend zu beobachten.

    Übrigens, das sich niemand über den NSA Skandal empört und Demonstriert. Die Leute dann aber gegen Salafisten bzw gegen einen Wissenschaftler der ein moralisch unkorrektes t-shirt trägt nen halben Aufstand veranstalten zeigt ja das ihnen die Freiheit egal ist. Totalüberwachung kein Problem, aber wehe es hält sich mal jemand nicht an die Moralischen Verbote und Vorschriften das ist dann ein Grund durchzudrehen.

    Dieser Autoritäre Geist ist somit sowohl bei Linken als auch Rechten vorherrschend. Und dann gibt es ja noch die Religiösen Spinner, Salafisten usw die das auf ihre Weise genau so voran treiben. Der Charakter der meisten Deutschen ist Autoritär Herrschsüchtig, unabhängig von der politischen Gesinnung.

  9. lars

    Die Menschen in Deutschland merken, dass Sie Ihren Lebensstandard, den wir in Europa zunächst durch Plünderung fremder Kontinente, dann durch Plünderung endlicher Ressourcen erreicht haben, nicht werden halten können. Und wir führen Scheindebatten um Kopftuchverbot und NSU-Nazi-Terror, damit wir uns bloß nicht zentralen Fragestellungen unseres Wohlstandsmodells widmen. Divide et impera – teile und herrsche!

  10. Johann

    Das Schüren von Angst vor Überfremdung war doch in der deutschen und in der Weltgeschichte immer schon ein probates Mittel um von den eigentlichen Problemen der politisch organisierten nationalstaatlichen Gesellschaft abzulenken. Solche Sündenböcke sind doch etwas Wunderbares, seien es Ausländer, Juden, Andersgläubige, sexuell anders Orientierte. Da braucht man sich um wirkliche Probleme wie Altersarmut, Bankenpleiten, Lohndumping, Luft-und Wasserverschmutzung, Erderwärmung, Hunger, Ebola, strahlende Ruinen von AKW, Waffenlieferungen nicht zu kümmern. Toll, was die Groko in Sachen Asylpolitik da wieder an neuen Gesetzen zur Abwehr von Flüchtlingszuzug sich ausgedacht hat. Schon bisher konnte kein einziger Flüchtling legal nach Deutschland einreisen, da die ja alle zwangsläufig über sichere Drittstaaten einreisen mußten.
    Jetzt sollen auch noch alle abgeschoben werden, die mittels bezahltem Schleuser es hierher geschafft haben. Wie sonst sollen sie denn herkommen? Und in Sachsen richtet man dafür auch noch eine besondere Polizei ein, die sich um diese illegalen „Schwerverbrecher“ kümmert. Dabei haben wir doch sowieso zu wenig Polizisten. Vielleicht kann die tendenziell ohnehin rechtsorientierte Polizei noch etliche Hooligans als Hilfssheriffs anheuern. Da kann man die Erfahrungen des thüringer Verfassungsschutzes mit Nazi-V-leuten bestens verwerten. Die deutsche Regierung sollte doch ehrlich sein und das Grundrecht auf Asyl ganz abschaffen. Das käme in der Bevölkerung sicher noch besser an und würde bei der nächsten Wahl sicher eine überwältigende Mehrheit bringen. Aber das wäre unvorteilhaft, weil man dann künftig kein so schönes Wahlkampfthema mehr hätte. Dann müßten doch wieder die Juden herhalten. Ausgabe von Schwimmwesten im Mittelmeerraum mit Löchern wärevielleicht auch noch eine probate Maßnahme der EU, um den Flüchtlingszustrom zu reduzieren.

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  13. Maternus

    So ernst dies Thema auch ist, so finde ich doch, dass man die Lage mit Abstand betrachten sollte.
    Der Rechtsradikalismus war da, ist da und wird immer vorhanden sein. Es schaukelt sich hoch, weil neben der von mir begrüßten multikulturellen Entwicklung auch hier die Radikalen entwickelt haben.
    Wann immer zwei Extreme sich bilden drängen Sie nach Vorherrschaft und nur im Idealfall findet irgendwann ein Ausgleich statt.
    Was also ist die Essenz dahinter, was der vermittelnde Pfad?
    Letztlich gibt es ihn nicht. Man kann lediglich den Sumpf trockenlegen.
    Die, die sich noch keinem Extrem verschrieben haben, soweit die Augen öffnen, dass sie nicht in die Fänge geraten. Die Mitläufer und Zuläufer sind es, denen man die Augen öffnen kann.
    Und mit etwas Glück fehlt den Extremen dann irgendwann die Substanz.

  14. Ralf Koch

    Das schlimme ist – es ist nicht nur in Deutschland. Es ist ebenso in Belgien, Niederlande, Polen, Frankreich, Daenemark, Oesterreich, Schweiz – kurzum: In ganz Europa.

    Ich lebe seit 5 Jahren in NL – hier ist man Deutschland schon mehrere Schritte „voraus“ – Alltagsrassismus wird offen ausgelebt bis hoch in die Politik….

    Die Frage ist mehr: Was tun dagegen?

    • Jörg Bernhard Westhaus, Jaspert

      Aufklären.Viele kennen die Fakten nicht.Aber ich weiß es,daß es viele Menschen gibt,welche diese ignorieren.Sie hassen ihr eigenes Leben, und statt es zu ändern suchen sie Sündenbocke.Diese tun mir leid.Wir müssen mit ihnen leben.Ich glaube nicht,daß sie die Mehrheit sind.Es ist unser Land.Bei uns sind Menschen in Not willkommen.Diese Menschen sind eine große Bereicherung für unserem Land.Darauf müssen wir bestehen.Es ist mein Land.Hier entscheidet die Menschlichkeit.

    • Hi Ralf, du hast schon die Frage selbst beantwortet: Etwas tun dagegen! Zivilcourage ist gefragt wenn du z.B. unterwegs bist und diesen Alltagsrassismus erlebst. Genau in diesem Moment eingreifen und zeigen das es eine Gegenfront gibt. Beispiel: Ich ging neulich einkaufen und bekam mit, wie eine ältere Dame zu ihrer Enkelin sagte: „Sieh mal, der Junge da hinten ist ein Ausländer, der klaut bestimmt gleich was. Bleib da mal lieber weg“. Ich habe diese Dame vor Ihrer Enkelin zur Rede gestellt und sie gefragt warum sie das tut. Nach kurzer Diskussion stellte sich heraus, dass die Dame ihr „Wissen“ lediglich aus den Medien hat, und nie im Leben weiter als ins benachbarte Holland gekommen war. Nun hatte sie jemanden vor sich stehen der mitten im Leben steht, schon in vielen Ländern der Welt unterwegs war und entsprechend viele Freunde im Ausland hat. Gegen diese starken Erfahrungen haben die Aussagen stumpfer ferngesteuerter „Alltagsrassisten“ keine Chance! Man muss sie aber auch ansprechen, Mut haben und zeigen das es eine Gegenseite gibt. So viel zum Thema „was tun?“.

  15. j

    Und ab Kommentar #1 wird verharmlost. Rechts, Links, Rinks, Lechts – man sollte vielleicht zunächst mal aufhören, sich selbst als die politische Mitte zu definieren, was ja die Mehrheit gerne tut. So lehnt man dann gerne Neonazi-Kammeradschaften „genau so“ ab, wie die Antifa, um sich selbst möglichst ausgeglichen-demokratisch zu zeigen. Reflexartig werden in Artikeln über Rechte und Rechtsextreme dann auch „die anderen“ genannt, die aus eigener Perspektive Probleme machen. Gerne auch kombiniert mit der -in Ihrer Formulierung rechtsextremen Aussage-, man solle einfach „alle Extremisten“ was-auch-immer. Diese Ablehnung gerade in Richtung der Antifa, die sich per Definition eben gegen undemokratische Bewegungen richtet, kommt, so behaupte ich, eben von jener gesellschaftlichen Mehrheit, die meint, in der Mitte zu sein, jedoch eben jenen entlarvenden Aussagen zustimmt, die die Friedrich-Ebert-Stiftung Ihnen regelmäßig präsentiert (vgl. http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_12/mitte-im-umbruch_www.pdf ). Und, soviel noch zu weiteren Ursachen: Kapitalismus macht ignorant – das ist, könnte man sagen, systemimmanent, da eben außer dem Profit alles gut ist, was im Rahmen gesetzlicher Bedingungen gemacht werden kann. Warum sollten Menschen mit Menschen anders (= solidarischer) umgehen als Unternehmen mit Menschen, Tieren, Umwelt usw.? Stellt man solche Zusammenhänge dar, ist man allerdings sehr schnell verfassungsfeindlich gesinnt – auch, wenn man letztendlich nur den Wunsch hat, dass eine Gesellschaft friedlich und fair leben kann. Was also tun? Ganz einfach: Selbst die Änderung sein, die man in seiner Umgebung gerne sehen würde. Freundlich, aber bestimmt, die Werte verteidigen, die aus meiner Sicht in unserem Grundgesetz recht eindrucksvoll beschrieben sind. Heißt: trotzdem, oder gerade deswegen am Tag der Hooligan-Demo vor die Tür gehen. Freunde mitnehmen. Das Pack ignorieren und stattdessen etwas schönes erschaffen. Die Welt schöner machen, gerade weil sie grau ist.

  16. Danke für den Beitrag. Das hier was schief läuft sehen, lesen und spüren viele aber keiner weiß genau wo man ansetzen muss um das zu ändern. Die Strukturen sind zu undurchsichtig geworden. Menschen werden manipuliert. Alle Patrioten der letzten Jahre haben an einem gewissen Punkt aufgehört. Allgemein folgt Frau/Mann lieber dem Trend der Transformation, um etwas zu sehen was man sehen möchte. Das ist nicht so anstrengend. Neue Trends passen sich erst einmal der Struktur an und vergessen irgendwann warum sie das gemacht haben. Nach dem Motto „Leck mich am A… “ geht dann jeder wieder in seine Garage, weil er Angst hat aus der Gesellschaft raus geschmissen zu werden. Solange Demos schön ordentlich angemeldet werden, damit sich auch jeder inkl. Presse darauf vorbereiten kann, ändert sich gar nichts. Alles andere wäre nichts rechtens. Revolution ist verboten. 🙂

  17. Jörg Bernhard Westhaus, Jaspert

    Nach sovielen gelesene Hasskomentaren.Zu meist unter einem Pseudonym und ohne Gesicht.Nach vielen oberflächigen und ja klein geistigen Ansichten.Leider auch von Personen die ich eigentlich gern hab.Danke für diesen Artikel.Auch mir ist D.Land fremd geworden.Eigentlich liebe ich meine Heimat.Aber die vielen Menschen in meinem Land,die keine Gastfreunde sind.Die vor allen Fremden Angst haben.Sich von fanatischen rechten Bauernfängern einnehmen lassen.Nur die Bildzeitung lesen.Nur sich mit Privatfernsehsendern informieren.Ihr persönliches Unglück an Flüchtlingen festmachen.Diese Menschen kann ich nicht lieben.Sie tun mir leid.Aber ich glaube,daß mein Land nicht so sehr fremdenfeindlich ist,wie man es z.B. auf Facebook erlebt.Die schweigene Mehrheit ist freundlich zu Gästen.Es ist unser Land.Flüchtlinge ihr seit willkommen.Bereichert uns denn das brauchen wir.Dieser Artikel macht Mut.Danke.

  18. Jürgen

    Deutschland ist mir schon vor langer Zeit fremd geworden und ich habe das Land verlassen. Es ist fast unvorstellbar, wenn man zurückblickt auf das Jahr 1999 vor dem Wechsel zum Jahr 2000 und zur WM 2006, wie positiv die Stimmung war. Damals wurde diskutiert, ob es in Berlin „no-go-areas“ für Ausländer gibt – heute ist es für jeden Bürger der öffentliche Verkehrsmittel benutzt eine reale Gefahr, grundlos ermordet zu werden – so wie man halt nass wird, wenn es regnet. Leider leben wir in einem System, in dem viele Leute Ihr Geld mit Polemik übelste Sorte verdienen – Hassprediger Horst, „Nachrichtensender“, Dieter usw. Werte und Moral sind der Gier gewichen, Zumwinkel, Hoeneß und Middelhoff sind heute der Maßstab für zeitgemäßes Management. Fette Kinder, die Pizza fressen, nehmen alten Omas in öffentlichen Verkehrsmittel die Plätze weg und die „Eltern“ empfinden das als völlig normal. Ohne die Vermittlung von Bildung und Werten ist eine positive Entwicklung nicht zu erwarten.

    • James

      „….heute ist es für jeden Bürger der öffentliche Verkehrsmittel benutzt eine reale Gefahr, grundlos ermordet zu werden“ – Hysterie. Belegen Sie das doch bitte.

      „Fette Kinder, die Pizza fressen, nehmen alten Omas in öffentlichen Verkehrsmittel die Plätze weg und die “Eltern” empfinden das als völlig normal. Ohne die Vermittlung von Bildung und Werten ist eine positive Entwicklung nicht zu erwarten.“ – Welche Werte vermitteln Sie denn, wenn sie die Tiervokabel „fressen“ auf Kinder anwenden, die sie im selben Atemzug als fett beschimpfen? Dazu kommen noch Tautologie und mangelnde Kenntnies des des Dativs. Si tacuisses…..

  19. Gabriele Wieching

    Das Gefühl der Entfremdung, wird mir immer häufiger gespiegelt.Es hat sich viel verändert in mir,meine Grundwerte nicht. Was mir Kummer macht, ist diese Schnelligkeit.Ein für mich wichtiger Satz, ist so schnell verloren.So wunder ich mich, über diesen Hass gegen die Linken, der gegen Rechts,ist ja schon viel älter und die Faschisten, in allen Ländern haben nie aufgehört zu existieren. Stärker wächst die Entfremdung, durch die, nicht einmal böse gemeinte Gleichgültigkeit.Man möchte nicht tiefer in ein Thema hinein, hastig wird auf ein belangloses Thema gewechselt.So ist es leicht,für Wirtschaaftsmagnaten,Politiker,ihre Interessen durchzuziehen.
    Danke, für dieses Forums, mit vielen anregenden Beträgen

  20. Es kann natürlich auch sein, dass hier ein psychologisches Phänomen wirksam wird:
    es könnte sein, dass Deine Wahrnehmung sich geändert hat. Das wäre abber vlt sogar etwas Gutes, denn das würde nahalegen, dass Du mit denen in Resonanz gehst, die sich immer weniger von der Politik vertreten fühlen und aus dem Solidarsystem aussteigen.
    Soziale Erosion.

    Wenn es aber nicht nur eine veränderte Aufmerksamkeit ist, sondern empirisch belegbar, dürfte das ein Hinweis auf eine Enttäuschung gegenüber denjenigen, die Verrat begangen haben am Gesellschaftsvertrag, die zwar „sozial“ wie ein Banner vor sich hertragen, aber ihre Leidenschaft geopfert haben im Tempel des Mammons.

    Was hältst du eigentlich vom BGE, mein lieber Erik?

    Könnte das einen gesselschaftlichen Umdenkprozess einläuten, da damit die Existenzangst – die inzwischen selbst große Teile des Mittelstands erfasst hat und eben diese Tristesse hervorruft – für alle Zeiten abgeschafft würde?

  21. Jochen

    Einfach nur danke für diese passende Schilderung – fast alles davon lässt sich selbst bei mir auf dem Land feststellen. Interessanterweise hat gerade S21 im Nachhinein viel Negatives freigesetzt – leider! Jetzt gehen schon in Orten mit unter 1000 Einwohnern manche Leute auf die Barrikaden wegen Nichts….

  22. Hagen

    Für mich ist es immer schon wichtig gewesen Zusammenhänge zu erkennen. Was wir grade erleben und das nicht nur in Deutschland, ist ein Kampf zwischen Arm und Reich. Und jede Abteilung nuzt hier die ihr zur Verfügung stehenden Mittel. Und das perfideste Mittel der Fraktion Reich ist die Medien zu benutzen um arme Menschen einfach gegen noch ärmere aufzuhetzen. Dann sind die Armen abgelenkt und bekommen gar nicht mit wer ihnen eigentlich von hinten in die Tasche fast.

  23. Doreen

    Ich stimme dir sowas von zu. Ich habe Angst um Deutschland, nicht wegen den angeblichen Asylanten und Fremden sondern davor, dass die Menschen hier wieder ihre Menschlichkeit verlieren und am Ende niemand von was gesehen, gehört oder gewusst haben will.

  24. Klaus Peter Horst

    Recht hast du!! Aber es sind ja nicht nur Glatzen die auf die Straße gehen!!! Sondern Menschen jeglicher coloeur!!! Sieht man auch im fernsehen!!! Ich bin für Aufnahme aller Verfolgten( Politisch verfolgten), Armen,Gefolterten, vertriebenen, heimatlosen und Glücksuchenden Menschen dieser Erde !!! Deutschland ist mir nicht fremd geworden.sondern lehnt sich auf weil man dieses Einwanderungsproblem konfliktfrei lösen kann und muss!!! Wir haben Platz und Geld !!! Nur die falsche Politik !!!!!

    • Anthea

      Es hat nicht mit Land,Politik,Armut oder Reich zu tun.
      Das sind wir. Menschen geben gerne den Schuld egal ob Ausländer,juden,Politik oder sich selber oder den andere.Meisten Menschen hören den Nachrichten und schenken den Glauben was sie hören,denn sie wollen nicht die Wahrheit hören.Die Meisten beschützen sich selber oder den anderen aus Lügen,Gewalt oder wird anders gehandel.So sind wir.Wir denken an uns oder an den Andere.Aber wir denken nicht an andere Gefühle sonder an eigene und handel es .
      Viele wollen es auch selber machen und nicht auf den hören was der andere sagt.Es gibt ach Menschen die für andere Gefühle denken.Mit der junge Generation oder der alte hat es nicht zu tun.Der Mensch entwickelt sich weiter und verändert seine Handlung oder Denkweise.Jedes Mensch ist andere dennoch sind wir allle gleich.Egal ob normale,behindert,geistverstörte oder taub. Wenn er alleine ist dann ist der schwach, deswegen gehen Menschen gernen eine Gruppe die dazgehörte und werden stärker.der Mächtiger ist nicht stark sonder er hat Menschen sie ihn glauben und folgen ihnen.Der Mensch verträgt nicht die Einsamkeit für lange Zeit.Wir sind schuld an all Problemen und katastrophe.

  25. Carmen

    Sehr interessanter, guter Artikel.

    Ja, es läuft einiges schief in unserem Land. Und diese Entwicklung macht Angst.

    Aber ist es nicht unser eigenes Verschulden? Warum hinterfragt man nicht warum das alles passiert? Welcher Politiker interessiert sich dafür. Kommt es Ihnen nicht zugute wenn sich der Frust der Bürger auf diverse Gruppierungen entlädt? Ist es nicht auch ein Ausdruck von hilfloser Frustration hervorgerufen durch derer, die unfähig sind unser Land sozial und gerecht zu leiten?

    Wäre es nicht gerade bei uns ein Einfaches? Sind wir nicht bekannt u.a. für unsere Tugend des Pflichtbewusstseins und Verantwortungsbewusstseins? Aber unsere Empfindsamkeit gerät ins Wanken wenn wir hilflos mitansehen müssen wie z Bp. Unsere schwer verdienten Steuergelder Zeckentfremdet oder im hohen Maße verschwendet wird ohne Konsequenz für den Verursacher.

    Ist es nicht frustrierend mitanzusehen wie genau diese darüber lachen und sich die Hände reiben? Und dann? Wohin mit diesen Frust? Wenn man nicht mehr daran glaubt als Bürger etwas ändern zu können? Ja, was dann? Jeder braucht ein Ventil.

    Seht Euch um in unsere Land.

  26. Susu

    Ich stimme dem Artikel zu und muss gleichzeitig allerdings sagen, dass diese Entwicklung ja leider nicht nur von Rechts ausgeht, sondern von allen Bevölkerungsgruppen. Ich sehe in den letzten vielleicht 15 Jahren leider eine Steigerung der Intoleranz und Ignoranz in der Bevölkerung – Jeder gegen Jeden. Es gibt ja nicht nur Ausländerfeindlichkeit, sondern auch Deutschenfeindlichkeit und genau dort sollte bildungstechnisch und politisch eingegriffen werden. Wenn sich jemand nicht mehr sicher im eigenen Land fühlen kann, egal welcher Nationalität, dann MUSS etwas getan werden. Allerdings müssen Aggressoren auch dementsprechend bestraft werden und da ist unser Rechtssystem ja regelrecht lächerlich und Kriminelle lachen über die milden Strafen und werden ganz sicher nicht aus ihren Fehlern lernen. Das ist auch ein wichtiger Punkt, der feindliche Tendenzen heranwachsen lässt, da sich viele Menschen nicht mehr sicher fühlen und viele Mehrfachtäter immer brutaler vorgehen und damit die Angst in der Bevölkerung schüren.
    Ich hoffe, dass sich Deutschland wieder aufrappelt und dass alle Nationalitäten zusammenleben können, ohne Hass und Feindlichkeiten, die Regeln der Gesellschaft akzeptierend und die Gesellschaft gleichzeitig bunter gestalten werden. 🙂

  27. Ingo

    Interessant wie die Wahrnehmungen so auseinander gehen. Mit 38 Jahren habe ich die Deutschen, mit denen ich so im täglichen Kontakt rede, noch nie so weltoffen und zuwanderungsfreundlich erlebt. Dass der derzeitige starke Einwanderungsstrom vielen Angst machen mag, kann ich aber auch verstehen. Aber auch daran werden sich die Leute gewöhnen. Von Pegida und Co wird man dann in einem halben Jahr nichts mehr hören. Öffentliche Diskussion ist gerade deshalb wichtig und wird das bisschen Rechtsradikalismus in unserem Land wieder dahin schicken, wo es die letzten zehn Jahre war: nach ganz außen…

  28. Lieber Erik,
    Ja ich geb dir recht! Aber es scheint ein Phänomen auf der ganzen Welt zu sein. Nicht nur in Deutschland. Ich habe viele gute Freunde auf allen Kontinenten dieses Planeten und stelle fest, dass die Menschen gegeneinander hetzen wie nie zuvor. In den USA findet derzeit eine nie dagewesene Hexenjagt gegen die Regierung und Beamte statt. Da werden Fakevideos mit großer Mühe erstellt, nur um den Hass gegen Polizisten zu schüren. Die antworten mit ihren Möglichkeiten…. Wir alle erfahren den Hass, der von Islamisten auf der ganzen Welt ausgeht und sich gegen alle Menschen richtet, die nicht deren Überzeugung haben. Aber auch hier in Betrieben und Firmen verändert sich das Klime drastisch. Kollegen mobben und werden gemobbt, Firmenleitungen denken sich eine Unverschämtheit nach der anderen aus um ihre Mitarbeiter noch mehr zu gängeln…
    Um nocheinmal auf den Rechtsruck in Deutschland zurückzukommen. Ich sehe hier massgeblich die Schuld bei der Presse. Man kann das in Facebook deutlich erkennen. Der Spiegel online postet mehrmals am Tag Artikel wo über Muslime in Deutschland berichtet wird, die sich radikalisieren, über Salafisten und IS Sympatisanten, über Hooligans und rechte Parteien und deren Parolen. In den Posts der Leser wird dann böse gegeneinander gefeuert und man kann kaum eine Meinung haben, ohne nicht persönlich beleidigt und angegriffen, ja sogar bedroht zu werden. Die Presse in der ganzen Welt beteiligt sich an diesen Hetzereien und stimuliert damit entscheidend die Bürger. Ob ein Bericht wahr ist oder nicht, kann keiner mehr herausfinden. Es wird gelogen dass sich die Balken biegen, es wird verschwiegen und Wahrheiten weg gelassen. Die Menschen sind mehr desorientiert, als vor dem Internet, denn früher wurde in Zeitungen weniger gelogen, heute wird im Internet jede Lüge benutzt, die möglich ist.

  29. Wie der Erik sagt …

    „Jeden Tag wird es kälter. Der Wind bläst eisig die Straßen entlang. Der Zorn marschiert erneut durchs Land.“

    Passend geschrieben und beobachtet …
    Vielleicht brauchen wir mal wieder Lichterketten. Und ich meine nicht die weihnachtlichen.
    Lichterkette 2.0.

  30. Arne

    Guten Abend,

    auch mich beängstig einerseits dieses Gefühl, dass sich in Deutschland gerade etwas sehr beunruhigend verändert.
    Auf der anderen Seite: Wir leben in einem Staat, den sich Parteien zu ihrem Eigentum gemacht haben. Einem Staat, der seine Bürger wie Feinde behandelt.
    Was heute passiert, hat sich über Jahre angekündigt!
    Was mir Angst macht: Bislang ist Deutschlands Rechte ein eher chaotischer Haufen. Was wenn eines Tages ein echter Charismatiker an der Spitze steht?
    Dieser Gedanke macht mir Angst!
    Die einzigen, die das verhindern können, sind unsere Politiker! Aber dafür müssten sie Politik FÜR das Volk machen…

  31. Die Stimme

    …hat vielleicht mal jemand daran gedacht dass jede Meinung auch einen Ursprung hat?.. In unseren Straßen schlafen zu dieser kalten Jahreszeit zu viele Menschen, nur geholfen wird ihnen nicht. Jede Woche kommen neue Asylbewerber, sie bekommen alle Hilfe.. Nur die Menschen, die schon in Deutschland leben,denen wird die Hilfe verwehrt. Es ist doch ganz normal,dass es zu Missstimmung kommt, wo bleibt denn bitte die Gerechtigkeit? Unser System krankt,es krankt gewaltig. Es kann nicht sein,dass Menschen, die in Vollzeit arbeiten weniger haben als Hartz IV Empfänger. Das System ist Schuld und unterstützt das Denken, wir müssen erst im eigenen Land für Ordnung sorgen und nicht alles immer auf die „bösen Rechten“ schieben. Klar, wir Deutschen haben eine schlechte Vergangenheit, aber sie immer dann ans Tageslicht zu befördern wenn’s einem gerade passt um seine „Gegner “ mundtod zu bekommen ist echt armselig.
    Vielleicht sollte man mal hinterfragen woher sie Meinungen kommen und den Ursprung suchen ,statt gleich selbst eine Hass -Propaganda zu starten.

  32. Kathrin Möller

    Ich fühle diesen Trend zur Suche nach Fehlern bei anderen…. Menschen sind in dieser nach Perfektion gierenden Silikon-Gesellschaft scharf drauf, Ecken und Kanten, auch „Makel“ zu entdecken! „Mein Kind war das Beste im PEKIP-Kurs!!!!“ „Deshalb wird es sich wohl auch im Vorstellungsgespräch gegen den Konkurrenten durchsetzen…. (?) — Häufig lese ich, dass sich Menschen zurück in die sicheren, lustigen 80er zurück wünschen, Kinder spielen auf den Straßen, man hört alberne Mucke und ist gut drauf! ABER KEINER LEBT ES! Ich habe Bücher wie Momo, Peter Pan und Die Unendliche Geschichte gelesen.. Aber beim Versuch, einfach glücklich zu sein, und zu meinen Macken und Menschlichkeiten zu stehen, stoße ich regelmäßig auf verstört dreinblickende Graue Männer! Ich mach´s trotzdem!!! Ich singe laut und falsch im Auto, geh im Regen spazieren und kehre am Samstag eher nie!!! Wer sich über sein eigenes Leben freut, muss nicht mies zu anderen sein! Ich mach das Beste draus, und freu mich jeden Tag! Je mehr Menschen wieder „Menschen“ sind, desto weniger Kraft haben die „Grauen“!!!

  33. Danke Dir für diese Zeilen-ich bin nicht so viel unterwegs, aber ich kann Deine Worte sehr gut nachvollziehen !
    Schön , dass es Menschen wir DICH gibt , die so offen durch Deutschland reisen und Ihre Eindrücke nicht für sich behalten und veröffentlichen !
    DANKE DIR – mir fehlen die Worte !

  34. Moritz

    Hey. Ein sehr schöner Text, der das Gefühl beschreibt, das ich auch habe. Allerdings finde ich, wie einige, die vor mir kommentiert haben, dass dies auch für Teile des linken Lagers gilt, das hier nicht erwähnt wird. Von Seiten der Antifa wird alles rechts von ihnen als Nazi beschimpft. Rhetorisch und formell oft kaum tiefgründiger als rechte Parolen. In allen Lagern ist man auf Dogmen versteift und hört sich nicht mehr zu. Wenn man alle Sätze, die mit „Ich bin nicht fremdenfeindlich, aber…“ beginnen, ächtet und gar nicht mehr nach fragt, was der einzelne damit meint und schon alle liberalen schief anguckt, die versuchen zu verstehen, was zB die etwa 50% der Leute meinen, die sagen, sie haben Verständnis für die Ängste der PEGIDA-Demonstranten, wenn viele gar nicht differenzieren wollen zwischen brutalen Neonazis und stark Konservativen, so wie andere nicht mehr zwischen Islamisten, konservativen und liberalen Moslems differenzieren, dann ist das Teil des Problems, bestärkt diese Menschen in der Wahrnehmung, dass sie zensiert würden, und treibt die Spaltung ebenfalls voran.

  35. CDiehl

    Hi Erik,

    du hast in deinem sehr leserllich geschriebenen Artikel wirklich viele wichtige Punkte angesprochen und ich kann dein Gefühl des Unwohlseins sehr gut nachvollziehen. Mir geht es manchmal ähnlich.
    Wie viele Kommentatoren vor mir, sehe ich das Problem aber eher darin, dass viele Menschen keine Grautöne mehr sehen können.
    Wenn man sich kritisch mit Themen wie z.B. der Einwanderungs – und Asylpolitik beschäftigt, ist man gleich ein Nazi. Wenn man in einer Diskussion für Toleranz und Offenheit wirbt, hält dich die breite Öffentlichkeit für einen Hippi.
    Man wird so schnell in eine Schublade geschoben, weil die Leute zwar Interesse heucheln, aber nicht wirklich bereit sind, sich intensiv mit einzelnen Themen auseinanderzusetzen, sich andere Meinungen anzuhören und Kompromisse einzugehen. Doch genau das ist doch der eigentliche Sinn der Demokratie – Kompromisse zu finden! Denn es gibt für kein Problem eine Pauschallösung.

    Tl;dr: links, mitte, rechts, das sind alles MEINUNGEN von Menschen. Wer jemandem das recht auf seine Meinung abspricht hat den Sinn der Demokratie nicht verstanden.

  36. Da bist du nicht der einzige. Ich war mit einigen anderen tollen Leuten an einem künstlerischen Videoprojekt beteiligt, die eine positive Antwort auf dieses eiskalte Klima und diese dumme Propaganda geben wollten

    . Ich glaube nicht, dass es Sinn macht sich diesem negativen Strom hinzugeben, indem man diese nun lauter werdende Bewegung an den Pranger stellt und immer und immer wieder verurteilt. Es ist gut die Gefahr zu erkennen, aber dann wird es Zeit sich zu fragen was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen, aufzustehen, mutig zu sein und sich für gute und menschenfreundliche Dinge einzusetzen.

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  39. Rejana B. Schuster

    Ich lebe im Moment in Thailand, arbeite für eine deutsche Firma, mit deutschen Kollegen.
    Wenn ich meine Kollegen beobachte, sehe ich, dass sie sich weder an die thailändische Kultur anpassen, noch sich Thais als Freunde suchen und die Sprache kaum lernen wollen, sprich: Im Grunde leben wie in Deutschland, nur mit besserem Wetter.

    Und dann gibt es da Deutsche, in Deutschland, die den Ausländern vorwerfen, dass Sie die Sprache nicht lernen, nicht die deutsche Kultur annehmen und nur Freunde aus dem gleichen Herkunftsland haben und nur die Sozialhilfe Deutschlands ausnutzen wollen….

    Ich habe mich früher nie gefragt, wie sich Deutsche eigentlich im Ausland selbst verhalten, jetzt weiß ich es….

  40. Leon

    Was du beschreibst ist sicher richtig Erik. Und das Unbehagen kann ich gut nachvollziehen. Auch ich fühle das Unbehagen angesichts der Entwicklungen. Jedoch fehlt mir in deinem Beitrag eine Analyse über mögliche Gründe für das aufkommen dieser Bewegungen… Da schwieg man jahrelang die sinkende Wahlbeteiligung weg, nach einem kurzen Bedauern in den ersten Reaktionen auf die Wahlen. Dieses Grummeln, dass sich dieser Tage leider deutlich im rechten Spektrum zeigt, zieht sich meiner Ansicht nach jedoch durch breite Schichten der Bevölkerung. Davon will ich mich nicht ausnehmen. Es ist das Grummeln über eine Elite, die sich deutlich abgelöst hat von der Allgemeinheit. Einer Elite, die uns jahrelang Märchen erzählte von den Wundern des Marktes und daher ihre Beschlüsse als alternativlos, zum Wohle Aller verkaufte. Nun zeigt sich in den letzten Jahren immer deutlicher was diese Wunder des Marktes sind, es ist der Ausverkauf öffentlicher Dienstleistungen, der Lobby-Klüngel und Filz in der Elite, eine Politik die Gewinne privatisiert und die Kosten aus die Allgemeinheit abwälzt. Der rechte Protest erscheint in diesem Sinne fast wie ein willkommenes Geschenk, der von den tatsächlichen Missständen ablenkt.

  41. Pingback: Deutschland, Du bist auch mir fremd geworden | Philipp Gabriel

  42. Vasnja

    Whilst I support the sentiments of the article, I’m not convinced things are especially bad in Germany, or at least especially much worse than before. Neonazis have always been a problem in the old GDR since reunification, and most of the anti-immigrant feelings seem to be concentrated in or emanating from there still. Apart from maybe in the old GDR, the situation is not in my opinion worse than, for example, in the UK (where I am from). There are plenty of anti-immigrant/muslim demonstrations here (though not on the Dresden scale), and opinions of this ilk are regularly voiced. The one thing I think *is* better in the UK is that the country has such a varied immigrant community both in terms of origins, religion and skills (with many highly skilled and highy paid immigrants – indeed immigrants as a whole earn above average). This means anti-immigrant sentiments are much harder to sustain, because immigrants as a whole don’t tend to be associated with crime or social problems.

    Without addressing this issue, by attracting more highly skilled immigrants with varied backgrounds, Germany will, in my opinion, remain prone to anti-immigrant feelings no matter how much people want to be liberal; this is the same situation in Scandinavia at the moment, where the situation is, if anything, worse. But anyway, overall, I don’t think this has got worse in Germany since I have been familiar with the country. There has always been a lack of multiculturalism (for the reasons described), but this hasn’t got worse.

  43. Christi

    Jetzt dreht das Rad schon auf Terrorismus. Die Freiheit wird bedroht auch vom Staat.
    Warum werden die Terroristen so verherrlicht und deren Opfer so jämmerlich unbeachtet gelassen.
    ( Jesiden) Schlechte entwicklungen überall. Diese schlechten Zeiten haben sich aber schon lange angekündigt. Jetzt sind Sie da. jetzt warten wir auf Staatspleiten. Griechenland, Russland geht es auch schlecht. Bei uns ist auch nicht alles Gold was glänzt. Wir sollten aufpassen,daß keine jämmerliche Bilanz bleibt.

  44. HariMuana64

    hi….bin durch zufall auf deine seite gestossen….und es ist schön zu sehen das es menschen wie dich gibt. doch auch wenn die mehrheit in diesem land auf der richtigen seite steht werde ich das gefühl nicht los das wir immer weniger werden.
    die vorfälle in freital insbesondere das benehmen der menschen dort macht mich sprachlos…wütend…….traurig….ängstlich…usw.

    ich finde es schade das in meinen augen die demokratie versagt
    auch in einer demokratie sollte es möglich sein diesen menschen zu zeigen das man so ein verhalten nicht duldet. so wie in meinen augen die demokratie zu lasch mit den menschen umgeht die dieses system abschaffen wollen. so viel freiheit muss eine demokratie haben.

    wenn dort wo ich wohne 50tausend menschen leben und bei den letzten wahlen 2000 menschen rechts gewählt haben(npd…republikaner afd) dann bekomme ich das schaudern.

    mfg
    marihuana

    • Munz Christian

      Habt keine Angst. Es gibt so viele gute Leute nur die wissen oft nicht voneinander. Ich habe politisch konservative Ansichten, das gebe ich zu. Ich bin aber gegen alle Homophoben Deppen genauso allergisch wie Ihr. Wer Herz hat und ein bisschen denken kann sollte sich politisch einbringen und wenn es nur bei der Wahl und am Stammtisch ist. Meine Frau war Asylbewerberin und ein paar Freunde in meiner Heimat sind es noch heute. Es sind Menschen wie Du und ich. genauso mit allem Guten und Schlechten. Es gibt keinen guten Grund sie nicht aufzunehmen. Wir brauchen für unsere Wirtschaft gute Leute und jetzt kommen sie.
      Habt keine Angst! Alles wird gut.

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